Besseressen

Kalifornische Cheesecake-Mogelpackung

Neulich haben wir für unseren Besuch kalifornisch gekocht. So weit, so gut. Nur ein typisch kalifornischer Nachtisch fiel uns irgendwie nicht ein. Gleichzeitig hatten wir Lust auf Cheesecake. Was half? Dieses Rezept, das zwar kalorienreich ist, aber durch Zutaten wie Zitronen, Orangen und Pekannüsse auch passend kalifornisch klingt.

Bodensatz-Leserei

100g Pekannüsse (geschält) zerkleinern und in einer heißen Pfanne ohne Fett einige Zeit rösten. Herausnehmen, wenn sie anfangen leicht braun zu werden. Abkühlen lassen. Am besten zerkleinert man nun die Nüsse, indem man diese in eine festere Plastiktüte gibt und mit dem Nudelholz oder Fleischklopfer kräftig draufhaut. Ist laut, macht aber auch großen Spaß!

Dasselbe dann auch mit 200g Vollkorn-Butterkeksen durchführen. 125g Butter schmelzen und mit den Keks- und Nussbröseln vermengen. Alles zusammen in eine 28 Durchmesser Kuchenform geben und etwas andrücken. Der Boden kommt für eine Stunde in den Kühlschrank.

Mächtige Füllung

Für die Kuchenfüllung 4 Eigelb, 1 EL Mehl, 200g Zucker mit 350g Doppelrahmfrischkäse und 300g saurer Sahne cremig rühren. In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Schale einer Bio-Zitrone abreiben und in die Masse geben. Dazu kommt die Hälfte des Zitronensaftes, abgeriebene Orangenschale, 1 TL Vanille-Extrakt und etwas Salz nach Geschmack. Aus den verbliebenen Eiweiß Eischnee produzieren und unterheben. Danach die Masse auf den durchgekühlten und festen Boden geben und glatt streichen.  Den Kuchen eine Stunde backen.

Wenn er fertig ist, den Cheesecake rausnehmen und abkühlen lassen. Wir haben den Kuchen  über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Zuvor aber einmal mit einem scharfen Messer am Rand entlangfahren, damit der Kuchen sich beim Servieren gut aus der Springform lösen lässt.

Oben drauf Glasur

Die Kalorien nehmen kein Ende: 200g saure Sahne mit einem halben Teelöffel Vanille-Extrakt und 40g Puderzucker kräftig durchrühren. Auf den fertigen Kuchen geben und danach wieder in den Kühlschrank stellen, bis der Kuchen verputzt wird (in unserem Fall waren das bestimmt noch mal fünf Stunden).

Serviert haben wir den California Cheesecake mit einer selbst gemachten und nicht so süßen Himbeersauce, weil wir wegen der Gesamtkalorienanzahl ein ganz schön schlechtes Gewissen hatten….aber trotz Sahne und Frischkäse schmeckt der Kuchen durch Orange und Zitrone wunderbar leicht. Eine echte kalifornische Mogelpackung eben!

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3 Kommentare

  1. Florian

    Ach ach ach ach ach! Kolorien? Papperlapapp! Hochwertiges Milcheiweiß. Für den Muskelaufbau und stärkt das Bindegewebe! Jawoll!

  2. Pingback: Mal was kleines GROßES | Schön-essen.de

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