Um das heutige Essen gibt es keine lange Geschichte. Und weil es so schnell wieder von unseren Tellern verschwand auch kein Foto. All das soll aber nicht davon abhalten, diese herrliche Estragonbutter herzustellen. Bei uns in der Kombination mit selbst gemachten Tagliatelle, Scampi, Tomatenwürfel und eben Estragonbutter.
Für die Estragonbutter
Die Karkassen der Scampi (Kaisergranate, auch lecker hier) 30 Minuten im vorgeheizten Backofen rösten. In der Zwischenzeit wird folgendes gewaschen, geputzt, geschnitten, gewürfelt: 5 Schalotten sowie jeweils 50 Gramm Möhren, Fenchel und Sellerie.
Die Würfelei in einem Topf und in Butter hell anschwitzen, dann einen Esslöffel Tomatenmark unterrühren und mitbraten, bis alles leicht bräunt.
Mit einem guten Schuss Noilly Prat ablöschen. 600ml Fischfond angießen und köcheln lassen. Jetzt kommen die Häute und Samen von einer handvoll Tomaten (das Fruchtfleisch würfeln und beiseite stellen) sowie die gerösteten Karkassen ebenfalls mit dazu.
Vom Estragon die Blätter von 2 Zweigen abzupfen und beiseite legen. Die Stiele kommen zusammen mit 10 weißen Pfefferkörnern (unter Umständen auch 11) und einem Lorbeerblatt ebenfalls in den Topf. Den Fond jetzt auf die Hälfte reduzieren und danach durch ein Sieb passieren.
Fast geschafft: 100g kalte Butter unter den Fond schlagen, die kleingehackten Estragonblätter hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Fertig ist die Estragonbutter.
Alles anrichten
Wir haben Scampi in Olivenöl und mit (wenig) Knoblauch angebraten, die Tomatenwürfel danach ebenfalls kurz in der Pfanne geschwenkt und mit den Tagliatelle angerichtet. Dazu kommt dann die Estragonbutter.
Guten Appetit.
(Foto unter CC-Lizenz von Jasmine&Roses)
Das klingt unverschämt lecker! Herzlichst, Ilse
… und ungesund, weil man unbedingt die ganze Butter essen möchte. Auch ohne Nudeln und Scampi. ;)
Toll, ich finde Butter-Rezepte grandios, die vom schnöden Kräuterbutter-Regal aus dem Supermarkt ablenken!