Unserem Blog kann eine leichte Frankophilie nachgesagt werden. Unterbrochen nur von gelegentlichen Süddeutschen oder gar westfälischen Ausrutschern. Dabei ist das gar nicht nötig, denn auch in anderen Regionen gibt es fast so gutes Essen und sieht es fast so schön aus wie in Frankreich. Nicht zu glauben? Oh doch. Zum Beispiel Kalifornien. Und wenn sogar im Berliner Museum die “Standard Pacific Time” gilt (Ausstellung im Martin-Gropius-Bau), dann gibt es diesem Staat zu Ehren einen kalifornischen Salat mit Avocado, Blaubeeren, Mango, Nüssen, Zimt und überhaupt.
Ein bisschen Vorbereitung.
Einige Walnusshälften in einer heißen Pfanne rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Eine Mango schälen, vom Kern abschneiden und klein würfeln. 100 Gramm Blaubeeren waschen und trocknen lassen.
150 Gramm Blattsalate (reicht für vier Personen als leichte Vorspeise) waschen. Etwas Schnittlauch fein hacken. Eine reife Avocado schälen, Kern entfernen und in kleine Würfel schneiden – mit Limettensaft beträufeln. Einen Apfel klein schneiden und ebenfalls beträufeln.
Das Dressing
Einen Esslöffel Honig, 150 Gramm Joghurt mit einer ordentlichen Prise Zimt verrühren. Mit 100 ml Orangensaft und einem Schuss Grapefruitsaft etwas aufschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Auf der Anrichte anrichten.
Blaubeeren, Mango, Avocado und Apfel in eine Schüssel geben und mit einem Teil des Dressings vermischen. Die Salate auf einem Teller breitflächig verteilen und mit dem Dressing nappieren. Darauf kommt die Fruchtmischung, die Walnüsse und der Schnittlauch. Dazu ein geröstetes Knoblauchbrot und den entsprechenden Weißwein aus Napa Valley.
Das alles schmeckt dann ziemlich gut. Allerdings hat nur, wenn die Produkte sehr frisch und sehr intensiv im Geschmack sind. Das gilt zwar immer, aber bei diesem Salat ganz besonders.
Lohnt also der Abstecher an den Pazifik? Definitiv. Und zwar sowohl die Ausstellung als auch dieser Salat.
In diesem Sinne: Enjoy!

Das sieht ja toll aus! So fruchtig-frühlingshaft mag ich es auch :)
Hmmm lecker!
Und danke fürs verlinken!
Gruß aus Hamburg!
René
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