Besseressen

Mehr rohes Fleisch.

Endspurt für die kalte Jahreszeit. Und auch wenn es heute einen erneuten Wintereinbruch gab – wir hatten keine Lust mehr auf wärmende Wintersuppenvorspeisen.

Eine leichte Vorspeise, mit dem Vorgeschmack auf den Frühling, das war der Plan für die Gäste. (Und wir glauben: Der Plan ging auf). Also: Rindercarpaccio mit Büffelmozzarella, Parmesan und Ruccola mit einer dunklen, würzigen Marinade.

Für das Rindercarpaccio gefrorene 250 Gramm Rinderfilet in äußerst dünne Scheiben schneiden. Oder direkt den Metzger bitten, das zu tun. Das Rindercarpaccio auf einen Teller geben.

Jeweils 100ml Madeira, Portwein und Kalbsjus getrennt voneinander auf zwei Esslöffel reduzieren. Zusammen mit einer klein geschnittener Schalotte (die geschnittene Schalotte kurz abspülen und trocknen) und einer halben, ebenfalls fein gehackten Knoblauchzehe in eine Schüssel geben. Dazu kommen drei Esslöffel Aceto Balsamico, ein bis zwei Esslöffel Kürbiskernöl, zwei Esslöffel Geflügelfond und etwas Olivenöl. 20 Minuten ziehen lassen, danach durch ein Sieb passieren – fertig. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Das Carpaccio mit der Marinade beträufeln. Dann den Büffelmozzarella, klein geschnittene getrocknete Tomaten und Rucola, einige Blattsalate und etwas Feldsalat darauf anrichten. Ebenfalls mit Marinade beträufeln. Einige Parmesanspäne dazu, etwas Fleur de Sel und Pfeffer und fertig.

Dazu gibt es in der Grillpfanne leicht angeröstetes Brot (beim Anrösten eine Prise Zucker dazu geben). Und den Cremant, der noch von der Begrüßung übrig war.

Lecker. Und weil es so schnell geht – unser Beitrag zum Speed Cooking Event.

Offizielles Geständnis: Ok, wir geben es zu. Eigentlich sollte man den Mozzarella, den klein geschnittenen Rucola und getrocknete Tomaten in die dünnen Scheiben Rindercarpaccio einrollen, so dass am Ende der Prozedur schicke kleine gefüllte Carpaccioröllchen entstehen. Das mag gelingen. Uns nicht. (Dafür war das Fleisch zu dünn und die Scheiben zu klein). Wem es gelingt: Wir freuen uns über Beweisfotos. Und sachdienliche Tipps.

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6 Kommentare

  1. Florian

    Mjammjammjam – rohes Fleisch! Ich liebe Carpaccio. Hitze ist sowieso nicht gut für Fleisch. Das sieht man sofort. Wer hat’s denn jetzt geschnitten, der Metzger oder Ihr?

  2. Hallo Ihr besserEsser….vielen Dank für das leckere Rezept. Carpaccio gibt es auch in gefrorenem Zustand fertig zu kaufen. Es ist ganricht schlecht. Carpaccio in Kombination mit Mozzarello kenne ich nicht – muss klasse schmecken. Die Marinade hört sich ganz toll an. Fazit: Ich werde es ausprobieren. Im Frühling. Freue mich darauf. Herzliche Grüße Alex

  3. Oh wie lecker, schade dass ich es erst jetzt lese nachdem ich umgezogen bin. Das Carpaccio sieht soo lecker aus, das Bild ist gelungen =) Mir fehlen jedoch momentan die Küchgeräte um so etwas umzusetzten, lasst es euch mal schmecken =)

  4. Pingback: Wir mögen’s roh « Besseressen

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