Während die Freunde stundenlang durch Brandenburger Wälder spazierten, um Pilze zu sammeln oder einfach nur ihre Kinder zu beschäftigen, haben wir es uns gut gehen lassen (ok, es war pure Faulheit) und haben uns zuhause mit Pilzen beschäftigt. Und mit was für welchen! Den von uns allen so geliebten Pfifferlingen.
Und so gab es: Nudelrolle mit Pfifferlingen, Ofenaprikosen und dazu Aprikosen-Senf-Salat.

Pfifferlinge gibt’s überall. Auch auf Briefmarken.
Für die Nudelrolle vier Lasagneblätter in Salzwasser weichkochen, damit man sie gut rollen kann. Ausrollen und trockentupfen. Drei ordentliche Handvoll Pfifferlinge nach Gusto säubern. Vielleicht mit dem alten Mehl-Trick? Oder doch jeden einzelnen Pfiffer mit der Bürste? Egal – sauber machen.
In einer Pfanne mit etwas Olivenöl die Pfifferlinge und die feinen Würfel von einer Zwiebel anbraten. Dann zwei Esslöffel Doppelrahm-Frischkäse und einen oder zwei Esslöffel Semmelbrösel dazu geben. Alles schön abkühlen lassen und dann kleinhacken. Die Lasagneplatten der Länge nach mit der Füllung bestreichen. Am Rand immer etwas frei lassen. Jetzt die Nudelplatten rollen (von unten nach oben) und sie kurz in der Pfanne mit etwas Öl anbraten. Fertig ist die Nudelrolle.
Und die Ofenaprikosen:
Aprikosen vierteln und auf ein Blech geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln, Thymian und Kardamom dazu geben, etwas salzen und dann 20 bis 30 Minuten bei 120 Grad in den Ofen schieben.
Für den Salat:
Dressing aus Senf, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer nach eigener Laune zubereiten. Viel Senf, ganz normaler, mittelscharfer ist die Grundlage. Danach Aprikosen klein schneiden und mit dem Dressing und einer guten Portion Schnittlauch vermengen.
Und während die anderen noch im Wald umherirren geben wir schon etwas von den warmen Aprikosen auf einen Teller, dann die Nudelrolle und den Salat daneben. Dazu gibt es von der Familie Baison einen Riesling Classic.
Prost und guten Appetit – spätestens in der Pfifferlingsaison 2012.

Obwohl ich ja großer Pilzfreund bin, kann ich seltsamerweise den gebratenen Pfifferlingen nicht so viel abgewinnen. Lieber mag ich sie als Suppe oder Salat. Sollte es oben gezeigtes Gericht am kommenden Samstag geben, ziehe ich die Aussage zurück. Ick freu ma!
Na, solche Hinweise berücksichtigen wir natürlich.
Aber dennoch: Give it a try! Frisch angebraten, in etwas Butter, ein paar Kräuter – genial!
Wow – das hört sich aber total lecker an und sieht auch noch phantastisch aus! Ich glaub ich muss mir mal schnell was zum Essen machen, denn jetzt hab ich wirklich Hunger.
Danke für dieses tolle Senf-Rezept und für die Teilnahme am Senfevent :)
Viel Glück bei der Verlosung und beste Grüße aus Bayern
Alice
Hoppla…. Erstaunlich, wie schnell man so richtig, richtig Hunger bekommen kann! :)
Sieht wirklich einwandfrei aus.
Mich quält nur die Frage: Woher bekommt man am 15. Oktober Aprikosen?
Oder wurde die Speisung schon zu einem früheren Zeitpunkt erstellt?
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