50 Prozent von uns mögen kein Lamm. Und wenn diese 50 Prozent mal weg sind, heißt das fast zwangsläufig: Es gibt Lamm. Heute in einer schnellen, herbstlichen Variante: Kurzgebratenes Zimtlamm mit Pastinaken und Apfel.
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Für die Pastinaken…
Zwei große Pastinaken schälen und in kleine Würfel schneiden. Einen Apfel ebenfalls schälen und in ebenso kleine Würfel schneiden. Eine Schalotte … genau, schälen und in kleine Würfel schneiden.
Etwas Butter in die Pfanne geben, Schalotte darin anschwitzen, danach die Pastinakenwürfel dazu geben, würzen mit Salz und Pfeffer. Probieren, ob die Pastinake weich ist. Sie sollte aber nicht zu braun werden. Wer möchte, kann noch etwas Honig dazu geben. Zum Schluss die Apfelwürfel ebenfalls dazugeben, alles gut durchmengen, gegebenenfalls nachwürzen.
Nun zum Fleisch.
Egal, ob man sich für Lammcarré oder Lammkotelett entscheidet: Das Lammfleisch liebevoll und voller Vorfreude mit vollmundigem Olivenöl bestreichen, danach mit Zimt würzen. Die Pfanne heiß werden lassen und dasFleisch kurz von beiden Seiten anbraten. Danach mit Fleur de Sel und Piment d’Espelette ausreichend würzen. (Ein Carré kann man sich ja auch schon mal beim Kochen gönnen).
Die Sauce steht heute nicht Mittelpunkt…
…und deshalb hier auch nur die Schnellfassung: Butter, Schalotte, Rotwein, Lammfond, Pfefferkörner, Zimtstange, Geduld haben, reduzieren.
Das alles schmeckt ziemlich gut: Zimt und Lamm ist zusammen mit dem Fleur de Sel eine großartiger Kombination, das Pastinaken-Apfel-Gemisch ist perfekt für kalte Tage, nur vielleicht etwas zu schwer und süsslich. Beim nächsten Mal wird es noch mit etwas Weisswein abgelöscht.
100 Prozent Geschmack für 50 Prozent der Esser gibt 200 Prozent Zufriedenheit beim Abendessen. Rechnerisch, so ganz grob. Bon appetit.
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