Keine lange Vorrede, sondern direkt mittenmang: Heute gibt’s fetten Fisch. Die gute alte Makrele - und dazu eine Orangen-Romesco-Sauce. Eine Sauce, die aus der spanischen Provinz Tarragona kommt und es in sich hat: Chili, Knoblauch, Nüsse und Paprika sind ihre Hauptbestandteile.

Die Orangen-Romesco-Sauce.
Jeweils 25 Gramm Haselnüsse und Mandeln grob hacken und mit drei zerdrückten Knoblauchzehen in Olivenöl anbraten. Aus der Pfanne nehmen, etwas abtropfen lassen.
Drei Scheiben weißes Toastbrot würfeln (ohne den Rand) und ebenfalls in etwas Olivenöl anbraten. Auch hier: Aus der Pfanne nehmen, etwas abtropfen lassen. Jetzt noch 100 Mililiter Tomatensaft (oder passierte Tomaten) in die Pfanne geben, heiß werden lassen.
Nun kommt alles in einen Mixer: Dazu zwei klein geschnittene Chili, zwei Esslöffel Weissweinessig und 150 Mililiter Olivenöl und alles gut durchmixen. Mit Salz und Paprikapulver abschmecken. Fertig ist die typische Romesca. Für die fruchtige Variante jetzt den Saft und die abgeriebene Schale von einer Orange hinzugeben.
Fish, please.
Und nun die Markele. Schön frisch gekauft, bei Kaufhof am Alex, für die Berliner hier. Küchenfertig sind sie schon, jetzt noch filetieren. Wenn das Wetter mitspielt und der Grill bereit steht, ab auf den Grill mit dem guten Stück (wie zum Beispiel hier).
Wir haben die Grillpfanne genommen und den Fisch in Olivenöl erst auf der Hautseite, dann auf der anderen Seite angebraten. Wir haben nicht die Zeit genommen, aber ungefähr vier Minuten auf der Hautseite und dann noch mal zwei Minuten kommen ganz gut hin.
Fast fertig.
Schwarze Oliven und Kirschtomaten halbieren, in Olivenöl anbraten. Auf einen heißen Teller legen, darauf kommt die Makrele, etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Danach noch etwas Sauce dazu. Und jetzt los: Guten Apetitt! Nicht nur im heißen Tarragona, sondern auch im herbstlichen Berlin ein leckeres Essen.
Ich werde daRezept noch heute ausprobieren, da es sich wirklich gut anhört…….
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Eine typische Salsa Romesco ist das nicht. Die ist nämlich nicht scharf, sondern allenfalls leicht pikant. Sonst würde sie auch nicht zu den Calçots passen, den süßen Zwiebelschloten, zu denen sie im Wnter in der Provonz Tarragona zu essen pflegt.
In die typische Salsa Romesco kommen, 1 Knolle Knoblauch, Mandeln und Haselnüsse im Verhältnis 3 zu 1, reife Tomaten, Ñoras (getrocknete, runde Paprikaschoten), Rotwein- oder Sherryessig und evtl. ein kleines Stückchen Chilischote.
Die Idee mit der Zugabe von Orangensaft finde ich sehr interessant, speziell zu Fisch.
Margit Kunzke
Danke für den Hinweis. Das Rezept ist von Paul Gayler, eben kein Spanier. ;)
Das mit der Makrele muss ich noch überdenken, aber die Sauce will ich unbedingt ausprobieren :-)
Warum, Angst vor dem fetten Fisch? ;) Ist schon ein bisschen schwer, war aber noch erträglich…
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