Besseressen

Rinderfilet und Senfvelouté

Der Sommer ist keiner. Sondern ein einziges Hin und Her: Von großer Hitze zu unangenehmer Kälte kann es dieses Jahr ganz schön schnell gehen. Und deshalb braucht es manchmal ein echtes, eindeutiges (und stärkendes) Essen. Heute bei uns: Gegarte und gebratene Tournedos vom Rinderfilet mit Senfvelouté auf Feldsalat.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Immer schön Senf dazugeben.

Für die Sauce zuerst 5 Schalotten, eine Knoblauchzehe, einen Zweig Thymian, 10 zerstoßene weiße Pfefferkörner und ein wenig Meersalz in Olivenöl anschwitzen. Jetzt kommt ein dreiviertel Liter Weißwein dazu. Einkochen lassen, bis die Zwiebeln noch gerade eben so bedeckt sind, dann einen Liter Geflügelfond dazugeben und alles auf die Hälfte reduzieren.

Bitte nun vom Herd nehmen und zwei große Esslöffel Dijon-Senf dazugeben, dann etwas abkühlen lassen, einen halben Liter Sahne (klingt viel, wenn man es so formuliert, oder?) hinzugeben und noch einmal aufkochen lassen.

Durch ein feines Sieb streichen, gefrorene Butter einrühren und abschmecken. Velouté heißt auf Deutsch Weichheit, als Adjektiv samtweich und samtig. Und so sollte diese weiße Soße auch sein. Eigentlich ist Basis der Velouté meistens eine Mehlschwitze, bei diesem Rezept jedoch nicht.

Nun zum Salat.

Den Feldsalat putzen und waschen. Das Dressing wird schnell gemacht aus Dijon-Senf, Rotweinessig, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer. Gut durchmengen und auf Teller geben.

Das Fleisch.

Einen Liter Geflügelfond aufkochen, dazu einige Zweige Rosmarin und Thymian geben. Dann die Hitze reduzieren und knapp unter dem Siedepunkt halten. Nun die Rindertournedos hineingeben und fünf Minuten pochieren (wirklich nicht mehr). Herausnehmen, zärtlich trockentupfen.

Eine Grillpfanne heiß werden lassen. Das Fleisch von allen Seiten mit Salz, Pfeffer und Olivenöl einreiben. Dann von allen Seiten aber insgesamt nicht mehr als fünf Minuten grillen. Etwas ausruhen lassen.

Anrichten und losessen.

Der Feldsalat wartet schon auf dem Teller. Darauf zwei Scheiben vom Rinderfilet und etwas Fleur de Sel. Mit der Senfvelouté umgeben. Dazu gab es – als letzte Erinnerung an die Sinne – einen kräftigen Rosé aus dem Luberon. Lecker. Und danach ist man selbst für Berliner Sommerwetter gestärkt.

About these ads

6 comments

  1. Klingt gut. Doch ich hätte keinen Feldsalat genommen. Die Blätter sehen auf dem Foto schon recht schlapp aus. Feldsalat ist auch traditionell eher ein Wintersalat. Eichblattsalat wäre vielleicht besser.

    • Es war so kalt, da passte der Feldsalat perfekt. Als Vorspeise eine heiße Suppe und als Nachtisch wäre Bratapfel auch eine Idee gewesen ;) Aber stimmt schon, eigentlich passt er nicht ganz so…

Besser mal die Meinung sagen.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 2.033 Followern an