Bei feuchtwarmem Wetter hilft ein kühles Bier oder eine Kneipp-Kur – ein frisch aus dem Ofen kommender Apple Pie mit zwei Löffeln Sahne oben drauf jagt eher Schweißperlen auf die Stirn…
Zu lecker war es trotzdem: einen Mürbeteig aus Butter, Mehl, Salz, Zucker und Palmfett herstellen. Dann gerade so viel Wasser hinzugeben, bis der Teig sich verbindet. Ab für zwei Stunden in den Kühlschrank. Danach in zwei Hälften teilen. Die eine Hälfte ausrollen und in die Form drücken.
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Ok. Heut geht es um Erinnerungsessen. Oder so. Eine sentimental journey schlägt „1x umrühren, bitte“ vor. Dort heißt es:
„Jede(r) von euch wird das schon einmal erlebt haben. Ein bestimmter Geruch, eine Melodie, ein Satz, eine Szene und schon katapultiert euch die Erinnerung zurück: weit weg, in die Kindheit, die Jugend, das frühe Erwachsenenalter; in Zeiten, verbunden mit süßen und herben Momenten und diesem ganz speziellen, einmaligen Gericht, dieser einen Speise, die unbedingt dazu gehört.“
Das klingt gut. Und so machen wir uns dran. Eine Reise zurück zu einem Sonntagnachmittag am See. Das Fahrrad liegt achtlos hingeworfen im Garten, drei Detektivbücher neben der Hängematte und im Walkman ist Bandsalat. Einziges Kleidungsstück für die nächsten Wochen ist die Badehose. Sommerferien. Zum Frühstück eine Butterbrezel und Kakao. Und dann irgendwann am Nachmittag kommt auch der passende Geruch zum Sommer: Träubleskuchen.

(Quelle: Foto von Ruet)
„Träublesdings – wasdasn?“ fragt die westfälische Freundin.
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